Gute Vorsätze für das neue Jahr halten oft nicht lange. Einer lohnt sich aber besonders: endlich mit der Altersvorsorge anfangen. Denn bei der Vorsorge ist nicht der Betrag entscheidend, sondern die Zeit.
Die Macht des Zinseszinses
Ein vereinfachtes Rechenbeispiel mit 100 Euro im Monat und einer angenommenen Rendite von 5 Prozent pro Jahr (vor Kosten und Steuern):
| Spardauer | Eingezahlt | Ergebnis nach Zinseszins |
|---|---|---|
| 20 Jahre | 24.000 € | rund 41.000 € |
| 30 Jahre | 36.000 € | rund 83.000 € |
Zehn Jahre früher anfangen bedeutet hier: 12.000 Euro mehr eingezahlt, aber rund doppelt so viel Ergebnis. Der Grund ist der Zinseszins – auch die Erträge bringen wieder Erträge.
Wichtig: Das Beispiel ist eine vereinfachte Modellrechnung. Renditen sind nicht garantiert, und Kosten sowie Steuern mindern das Ergebnis.
Welcher Weg passt zu Ihnen?
- Private Rentenversicherung: flexibel, mit lebenslanger Rente als Option.
- Fondsgebundene Vorsorge: höhere Renditechancen, aber auch Schwankungen.
- Basisrente: steuerlich gefördert, besonders interessant für Selbstständige.
- Betriebliche Altersvorsorge: Beiträge aus dem Bruttogehalt, oft mit Zuschuss vom Arbeitgeber.
So setzen Sie den Vorsatz um
- Gesetzliche Rente prüfen: Die jährliche Renteninformation zeigt, was Sie erwarten können.
- Lücke ausrechnen: Wie viel brauchen Sie im Alter monatlich?
- Einen Betrag festlegen, den Sie dauerhaft entbehren können – lieber klein anfangen als gar nicht.
- Einen Dauerauftrag oder Vertrag einrichten, damit der Vorsatz nicht im Februar endet.
Unser Tipp aus der Beratung
Wir rechnen Ihre Rentenlücke gern gemeinsam aus und zeigen Ihnen, welche Vorsorge zu Ihrem Budget passt. Noel Krawietz ist Finanzanlagenfachmann (IHK) – persönlich in Krefeld, am Telefon oder per Video.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle Beratung oder Rechtsberatung. Leistungen und Bedingungen unterscheiden sich je nach Versicherer und Tarif.
